{"id":1001,"date":"2008-01-02T10:40:28","date_gmt":"2008-01-02T09:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/2008\/01\/02\/silvesterparty-des-heimatvereins-begeisterte\/"},"modified":"2008-01-02T10:40:31","modified_gmt":"2008-01-02T09:40:31","slug":"silvesterparty-des-heimatvereins-begeisterte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/silvesterparty-des-heimatvereins-begeisterte\/","title":{"rendered":"Silvesterparty des Heimatvereins&nbsp;begeisterte"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/silvesterparty-1.jpg\" alt=\"silvesterparty_1.jpg\" border=\"0\" width=\"240\" height=\"160\" align=\"right\" style=\"margin:0 0 10px 10px\" \/>Taucha. Bei Kinofilmen ist der dritte Teil oftmals eine schlechte, langatmige Kopie der Fortsetzung. Auf die dritte Silvesterparty des Tauchaer Heimatvereins l&#228;sst sich diese Regel ganz und gar nicht anwenden. Denn nachdem die zweite Auflage zum Jahreswechsel auf 2007 viele G&#228;ste zur Kritik veranlasste, stimmte diesmal fast alles.<\/p>\n<p>Das Motto der diesj&#228;hrigen Feier war \u201eWild Wild Taucha\u201c. Im Westernstil wurden die Mehrzweckhalle eingerichtet und die Speisen arrangiert. Ren\u00e9 Werner, Vorsitzender des Heimatvereins, freute sich zu Beginn auf eine \u201ekleine, aber ordentliche Veranstaltung\u201c. Klein deshalb, weil statt der anvisierten 450 Karten nur 220 verkauft wurden. Diese gewisse Intimit&#228;t tat der Party aber keinen Abbruch \u2013 im Gegenteil. Durch eine Neuordnung der Tische wurde alles etwas kompakter und die G&#228;ste kamen leichter untereinander ins Gespr&#228;ch. Verwirrend war lediglich der auf den Eintrittskarten f&#252;r 19 Uhr versprochene Start der Feier. Denn damit war nicht der Beginn, sondern offenbar die Einlasszeit gemeint. Entsprechend zeitig standen die ersten G&#228;ste vor der T&#252;r. Die Situation wurde aber von den Veranstaltern souver&#228;n entsch&#228;rft, indem bereits 18.30 Uhr die Begr&#252;&#223;ungsgetr&#228;nke gereicht wurden. Ren\u00e9 Werner lie&#223; es sich danach nicht nehmen, jede Gruppe pers&#246;nlich zu ihrem Platz zu begleiten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSo gut, wie bereits das klappte, so unn&#246;tig war die vorweggenommene Entschuldigung, die Werner in der Begr&#252;&#223;ungsrede aussprach: \u201eNehmt es uns nicht &#252;bel, wenn etwas nicht so gut l&#228;uft. Wir sind ein Verein und nicht so professionell wie beispielsweise der Caterer.\u201c Dieser, die Fantastic Restaurant-Gruppe, gab den G&#228;sten keinerlei Grund zur Beanstandung. Axel Thier und sein Team hatten, wie f&#252;r eine Western-Party typisch, die Speisen auf Amerika und Texas abgestimmt. So gab es etwa Bostoner Kartoffelsalat, Schnitzel, Spare Ribs, Fleischbrocken vom Spie&#223;, Kanadischen Lachs, Texanischen Kesselgulasch, h&#246;llisch scharfe H&#228;hnchenfl&#252;gel und schmackhaften Papageifisch und Seelachs, um nur einige Beispiele zu nennen. \u201eEinfach wunderbar, alles schmeckt wirklich prima und ist gut aufeinander abgestimmt\u201c, lobte Regina Vetter aus Leipzig-L&#246;&#223;nig, die bereits zum dritten Mal der Einladung des Heimatvereins gefolgt war und Silvester auf dessen Party verbrachte. Beim Bullriding, an dem sich mit viel Spa&#223; Frauen, M&#228;nner und Kinder beteiligten, gewannen zwei Besucher jeweils einen Sonntagsbrunch.<\/p>\n<p>F&#252;r den musikalischen Rahmen dieser \u201ewilden\u201c Western-Veranstaltung sorgte die Band Backside aus Leipzig. Diese zeigte den G&#228;sten nicht ihre R&#252;ckseite, sondern spielte Countrymusik. F&#252;r manche zu viel, f&#252;r andere zu wenig. Edith Opitz konnte sich an den Kl&#228;ngen nicht sehr erfreuen. \u201eDarum ist es sch&#246;n, dass auch andere Musik gespielt wird\u201c, sagte die 69-J&#228;hrige. Olaf Thiemann dagegen h&#228;tte sich noch mehr Bands gew&#252;nscht. \u201eF&#252;r eine Westernparty fand ich die Musik etwas mager\u201c, meinte der 44-j&#228;hrige Tauchaer. DJ Roland Kohler aus Markkleeberg legte von Discokl&#228;ngen aller Genres &#252;ber Walzer bis zu Swing alles auf.<\/p>\n<p>Ins neue Jahr starteten die G&#228;ste dann eine halbe Minute zu zeitig. Denn weil die Uhr in der Mehrzweckhalle mehrere Minuten vorging, entschied der DJ, wann es Mitternacht war. Offenbar zu fr&#252;h \u2013 w&#228;hrend die ersten bereits ihr Sektglas leerten und sich in den Armen lagen, t&#246;nte von einem anderen Tisch ein weiterer Countdown. Daf&#252;r konnten dann alle zeitgleich das gro&#223;e Feuerwerk genie&#223;en. Dieses bestach durch seine rund zehn Minuten L&#228;nge und atemberaubende Effekte. \u201eBesser kann es am Brandenburger Tor auch nicht sein\u201c, h&#246;rte man einen begeisterten Gast rufen. Insgesamt eine gelungene Feier, die in Erinnerung bleiben wird. Und f&#252;r die es diesmal keinerlei Entschuldigung bedarf.<\/p>\n<p><em>Erschien am 2. Januar 2008 in der Leipziger Volkszeitung<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fsilvesterparty-des-heimatvereins-begeisterte%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucha. 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