{"id":1174,"date":"2008-07-11T16:20:24","date_gmt":"2008-07-11T14:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/?p=1174"},"modified":"2008-07-16T23:28:12","modified_gmt":"2008-07-16T21:28:12","slug":"berufswahl-mittelschueler-orientieren-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/berufswahl-mittelschueler-orientieren-sich\/","title":{"rendered":"Berufswahl: Mittelsch&#252;ler orientieren&nbsp;sich"},"content":{"rendered":"<p>Taucha. Sich so fr&#252;h wie m&#246;glich beruflich zu orientieren ist f&#252;r Sch&#252;ler wichtig, um sp&#228;ter Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Auch die Mittelschule der Parthestadt wei&#223; das und initiiert darum seit Jahren verschiedene Projekte auf diesem Gebiet. So arbeitete die Schule im M&#228;rz dieses Jahres mit dem Zentrum f&#252;r Aus- und Weiterbildung Leipzig (ZAW) zusammen. Das Unternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) bereitete die Sch&#252;ler der achten Klassen an vier Tagen auf den Arbeitsalltag vor. \u201eWir haben den Jugendlichen die Chance gegeben, sich &#252;ber die Berufe Maler und Lackierer, Gestalter f&#252;r visuelles Marketing, Elektroniker und Elektrotechniker sowie &#252;ber das Damenschneiderhandwerk zu informieren\u201c, beschreibt Eva Langenberg vom ZAW das Angebot. Praxisorientierte Berufsfindung nennt das die Sozialp&#228;dagogin. &#220;ber die Teilnahme an den vier Tagen Praxis erhielten die 50 Sch&#252;ler der 8a und 8b jetzt ihre Zertifikate.<!--more--><\/p>\n<p>Dass diese Art der Berufsfindung klappt, aber auch mit Schwierigkeiten verbunden ist, daran lie&#223; Eva Langenberg in ihrer Ansprache gegen&#252;ber den Jugendlichen keinen Zweifel aufkommen. \u201eWir hatten sehr sch&#246;ne Tage, ihr konntet positive und negative Erfahrungen machen. Ich habe dabei gemerkt, dass viele von euch schon entschieden haben, was sie werden wollen, es aber f&#252;r andere noch schwierig ist\u201c, so Langenberg. Zukunft habe vor allem die Elektrobranche. \u201eHier boomt auch der Ausbildungsmarkt, die Lehrstellen sind da. Was man braucht, ist ein ordentlicher Abschluss\u201c, sagte sie.<br \/>\nIn zwei Berufsfelder konnten die Achtkl&#228;ssler hineinschnuppern \u2013 was einigen auch geholfen hat, zu entscheiden, was sie nicht werden wollen. Tom Walter beispielsweise versuchte sich im visuellen Gestalten und dem Maler- und Lackiererhandwerk. \u201eLetzteres fand ich besser f&#252;r mich, da war ich geschickter\u201c, berichtete er. Eva Langenberg gab ihm auf den Weg, dass er sich fr&#252;hzeitig f&#252;r eine Lehrstelle bewerben solle, da diese rar seien. F&#252;r Toms Klassenkamerad Hasib Kabir kommt daf&#252;r eher eine gestalterische Lehre in Frage. \u201eDas gef&#228;llt mir, ich will mir jetzt einen Praktikumsbetrieb suchen\u201c, sagte der 14-J&#228;hrige und lobte den Ansatz des ZAW: \u201eIch fand das gut, weil ich einiges &#252;ber die Berufe kennenlernen und sehen konnte, welche Aufgaben dazugeh&#246;ren.\u201c<\/p>\n<p>Eva Langenberg freute sich &#252;ber das Engagement der Mittelschule. \u201eWir werden das Projekt fortsetzen und auf andere Berufsfelder ausweiten\u201c, k&#252;ndigte sie an. Die Teilnahmebescheinigung hefteten die Sch&#252;ler in den Berufswahlpass. \u201eDas Zertifikat zeigt dem sp&#228;teren Ausbildungsbetrieb, dass der Bewerber schon praktisch t&#228;tig war\u201c, so Langenberg.<\/p>\n<p><em>Erschien am 11. Juli 2008 in der Leipziger Volkszeitung.<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fberufswahl-mittelschueler-orientieren-sich%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucha. Sich so fr&#252;h wie m&#246;glich beruflich zu orientieren ist f&#252;r Sch&#252;ler wichtig, um sp&#228;ter Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Auch die Mittelschule der Parthestadt wei&#223; das und initiiert darum seit Jahren verschiedene Projekte auf diesem Gebiet. 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