{"id":131,"date":"2006-07-06T10:42:46","date_gmt":"2006-07-06T09:42:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/2006\/07\/06\/metallberufe-vorgestellt\/"},"modified":"2006-07-09T14:40:43","modified_gmt":"2006-07-09T13:40:43","slug":"metallberufe-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/metallberufe-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Metallberufe&nbsp;vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p>Taucha. In Zeiten knapper Ausbildungsstellen stellt sich f&#252;r viele Sch&#252;ler die Frage nach dem richtigen Beruf. Vergangene Woche machte sich darum ein Infomobil der Metall- und Elektroindustrie auf den Weg in die Parthestadt, um Mittelsch&#252;lern einige Perspektiven aufzuzeigen. An Bord des umgebauten Busses waren stellvertretend f&#252;r den Unternehmerverband Sachsenmetall e.V. Reiner Gr&#252;nberg und Gerhard Rudolph. Die beiden Diplom-Ingenieure zeigten anhand von eingebauten Maschinen, welche Aufgaben auf die zuk&#252;nftigen Lehrlinge kommen k&#246;nnten. \u201eWir haben hier zwei computergesteuerte Werkzeugmaschinen zum Drehen und Fr&#228;sen\u201c, erkl&#228;rte Gerhard Rudolph und schaltete die Maschine ein. W&#228;hrend die ein Werkst&#252;ck aus Metall bearbeitete, informierte er die Sch&#252;ler &#252;ber die verschiedenen Stationen einer solchen Produktionsanlage \u2013 von der Verteilung der Werkst&#252;cke &#252;ber die Bearbeitung bis hin zur Qualit&#228;tskontrolle.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n\u201eDas ist ja alles gut und sch&#246;n, aber bewerben f&#252;r einen Metallberuf werde ich mich trotzdem nicht\u201c, lautete das Fazit von Sindy Simon. Die 16-J&#228;hrige hat seit langem einen Berufswunsch, den sie auch umsetzen will: \u201eFriseurin. Da muss ich nicht wissen, wie eine Schere hergestellt wird, sondern nur, wie ich sie benutze\u201c, meinte sie. Einen Praktikumsbetrieb h&#228;tte sie auch schon.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Aussage warf Reiner Gr&#252;nberg den Mittelsch&#252;lern eine gewisse Gleichg&#252;ltigkeit vor. \u201eWenn man bedenkt, dass eine ausgelernte Friseurin so viel verdient wie ein Bau-Lehrling im dritten Lehrjahr, muss man sich schon fragen, ob das die richtige Richtung ist.\u201c Die Firmen br&#228;uchten heutzutage qualifizierte Arbeitskr&#228;fte, vor allem im verarbeitenden Gewerbe. \u201eUnd wo sollen die herkommen, wenn jeder zweite Sch&#252;ler so denkt?\u201c In diesen Reigen stimmte Marina Hausmann, Lehrerin f&#252;r Geschichte und Deutsch mit ein und beklagte im Gespr&#228;ch mit den Beratern des Metallverbandes die schlechte Bildung ihrer Sch&#252;ler. Pauschal betrachtet w&#252;rden die meisten denken, die vermittelte Theorie in der Schule sei f&#252;r die \u201eKatz\u201c.<\/p>\n<p>Aber so denken dann doch nicht alle Sch&#252;ler. Philip Timpert beispielsweise interessierte sich sehr f&#252;r die Metallberufe. Sein Traumjob ist der des Autolackierers. \u201eIch hatte schon immer einen Faible f&#252;r Farben und Gestaltung\u201c, sagte der 14-J&#228;hrige. Und auch Markus K&#246;gel, der Hotelfachmann lernen will, vertiefte sich trotzdem in eines der sechs Infoterminals, las Texte und schaute sich Videos oder Grafiken zu Metall-, Elektro- oder IT-Berufen an. Nur einer war dann g&#228;nzlich verkehrt. \u201eIch will Koch lernen, finde ich dazu hier Infos?\u201c, fragte ein Neuntkl&#228;ssler den verdutzten Reiner Gr&#252;nberg, der antwortete: \u201eNee, aber wie die Edelstahlt&#246;pfe entstehen, schon.\u201c<\/p>\n<p><em>Erschienen in der Delitzsch-Eilenburger Kreiszeitung am 06.07.2006 (Taucha-Seite)<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fmetallberufe-vorgestellt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucha. In Zeiten knapper Ausbildungsstellen stellt sich f&#252;r viele Sch&#252;ler die Frage nach dem richtigen Beruf. Vergangene Woche machte sich darum ein Infomobil der Metall- und Elektroindustrie auf den Weg in die Parthestadt, um Mittelsch&#252;lern einige Perspektiven aufzuzeigen. An Bord des umgebauten Busses waren stellvertretend f&#252;r den Unternehmerverband Sachsenmetall e.V. Reiner Gr&#252;nberg und Gerhard Rudolph&#8230;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/metallberufe-vorgestellt\/\"><span class=\"glyphicon glyphicon-arrow-right\"><\/span>&nbsp;Weiterlesen<\/a><\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,8],"tags":[],"class_list":["post-131","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-jugendliches","category-lokales"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}