{"id":2208,"date":"2010-05-08T18:44:00","date_gmt":"2010-05-08T16:44:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/?p=2208"},"modified":"2010-05-08T18:49:37","modified_gmt":"2010-05-08T16:49:37","slug":"laubitz-eine-echte-taxi-familie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/laubitz-eine-echte-taxi-familie\/","title":{"rendered":"Laubitz: Eine echte&nbsp;Taxi-Familie"},"content":{"rendered":"<p>Taucha. Ein Lada und ein Moskwitsch halfen, Tauchaer Unternehmergeschichte zu schreiben. Im Jahr 1990 wurde der Fuhr- und Taxibetrieb Laubitz gegr&#252;ndet &#8211; mit eben jenen beiden russischen Autos als erste Transportmittel. Vor wenigen Tagen wurde das 20-j&#228;hrige Bestehen des Familienbetriebes gefeiert.<\/p>\n<p>Michael Laubitz sitzt in der Werkstatt seiner Firma und schaut auf den Monitor seines Computers. &#8222;Hier kann ich immer sehen, wo meine Fahrzeuge gerade sind&#8220;, sagt er und zeigt auf eine Karte, auf der gr&#252;ne und rote Punkte zu sehen sind. &#8222;Die gr&#252;nen sind Taxen, die frei sind, die roten fahren gerade eine bestellte Tour oder sind auf dem Weg dahin&#8220;, erkl&#228;rt er die Piktogramme. M&#246;glich machen diese &#220;berwachung moderne GPS-Ger&#228;te, die in den Fahrzeugen verbaut sind.<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/laubitz1.jpg\" alt=\"laubitz.jpg\" title=\"laubitz.jpg\" border=\"0\" width=\"400\" height=\"327\" style=\"float:left;\" \/><\/p>\n<p>Immerhin 16 Taxen, darunter zwei VW-Busse und eine Stretchlimousine, einen Krankentransportwagen und zwei Ersatzfahrzeuge kann Laubitz sein Eigen nennen, insgesamt 32 Mitarbeiter sind fest angestellt. Beeindruckende Zahlen, die man nicht vermutet, wenn man an dem Unternehmenssitz im G&#228;rtnerweg vorbeif&#228;hrt. Seine Eltern waren es, die am 1. Mai 1990 das Familienunternehmen gr&#252;ndeten. Zu dieser Zeit lebten Michael Laubitz und seine Frau Britta in L&#252;beck. &#8222;Wir sind 1989 &#252;ber Ungarn gefl&#252;chtet&#8220;, berichtet Laubitz heute. Im Februar 1992 kehrten sie allerdings zur&#252;ck nach Taucha und stiegen in das Unternehmen ein. Seitdem wurde &#8222;Taxi Laubitz&#8220; stetig weiterentwickelt.<\/p>\n<p>&#8222;Begonnen haben wir mit Mietwagen. Als Mitte der 90er der Taximarkt ge&#246;ffnet wurde, kauften wir die ersten Konzessionen&#8220;, berichtet der 46-J&#228;hrige, der urspr&#252;nglich Landmaschinen- und Traktorenschlosser lernte. &#8222;Der heutige Stadtrat Ralph Nietzschmann war mein Meister&#8220;, erz&#228;hlt er. Im Jahr 1998 absolvierte Laubitz eine Ausbildung zum Rettungssanit&#228;ter und erweiterte seinen Betrieb um den Krankentransport. Inzwischen ist der Familienbetrieb eine kleine Unternehmensgruppe. Die Firma KFZ-Teile und Reifendienst Laubitz ist eine freie Werkstatt, die von Sohn Marcel &#252;bernommen wurde, der selbst zwei Mitarbeiter besch&#228;ftigt. Seit 2007 ist Laubitz Mitinhaber der Funk Taxi Leipzig GmbH. &#8222;Wir wurden irgendwann zu gro&#223; und wollten mehr Eigenst&#228;ndigkeit erlangen&#8220;, begr&#252;ndet er die Gr&#252;ndung dieser vierten Leipziger Taxizentrale.<\/p>\n<p>Viele Taxiunternehmer hat Laubitz kommen und gehen sehen, er selbst hielt immer durch. &#8222;Wir haben den Vorteil, sehr zeitig angefangen zu haben. Au&#223;erdem haben wir den Lokalvorteil. Leipziger Taxifahrer wollen kaum nach Taucha fahren, also haben wir das &#252;bernommen. Heute bedienen wir auch Borsdorf, den Leipziger Osten und das Zentrum&#8220;, z&#228;hlt er auf. Ein Erfolgsrezept sei es, sich auch die Kunden einzustellen. &#8222;Ich kann nicht von 8 bis 15 Uhr arbeiten, wenn die Leute sp&#228;ter fahren wollen&#8220;, sagt er. Seine Mitarbeiter w&#252;rden das verstehen, auch wenn es schwierig sei, gutes Personal zu finden. &#8222;Viele Bewerber waren hier, um sich nur einen Stempel f&#252;r das Arbeitsamt abzuholen, obwohl sie qualifiziert gewesen w&#228;ren&#8220;, bedauert er.<\/p>\n<p>Ablenkung vom Alltag findet Michael Laubitz in der Anglervereinigung Parthenaue, deren Vorsitzender er ist. Au&#223;erdem z&#228;hlt er Kegeln und Fu&#223;ball zu seinen Hobbys. Und wo sieht er sich in 20 Jahren? &#8222;In Rente. Dann wird meine Tochter Yvette den Laden schmei&#223;en. Sie arbeitet jetzt schon in der Buchhaltung und Disposition und soll das Gesch&#228;ft &#252;bernehmen.&#8220;<\/p>\n<p><em>Erschien am 8. Mai in der Leipziger Volkszeitung.<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Flaubitz-eine-echte-taxi-familie%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucha. Ein Lada und ein Moskwitsch halfen, Tauchaer Unternehmergeschichte zu schreiben. Im Jahr 1990 wurde der Fuhr- und Taxibetrieb Laubitz gegr&#252;ndet &#8211; mit eben jenen beiden russischen Autos als erste Transportmittel. Vor wenigen Tagen wurde das 20-j&#228;hrige Bestehen des Familienbetriebes gefeiert. 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