{"id":2884,"date":"2011-08-24T22:06:17","date_gmt":"2011-08-24T20:06:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/?p=2884"},"modified":"2023-06-22T10:11:14","modified_gmt":"2023-06-22T08:11:14","slug":"hoppa-der-geheimtipp-der-keiner-mehr-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/hoppa-der-geheimtipp-der-keiner-mehr-ist\/","title":{"rendered":"Hoppa! Der Geheimtipp, der keiner mehr&nbsp;ist"},"content":{"rendered":"<p>Die Agiou Ioannou in <a href=\"http:\/\/www.kreta.com\/kreta\/stalis.html\">Stalis<\/a> auf <a href=\"http:\/\/maps.google.de\/maps\/place?q=stalida,+kreta&#038;hl=de&#038;ftid=0x149a64f3f12785c7:0xa00bd2f74c298e0\">Kreta<\/a>. Die Einkaufsstra&#223;e am Strand ist nahezu rund um die Uhr belebt. Nur morgens gegen 9 Uhr, wenn die ersten Ladeninhaber ihre Aufsteller und Waren vor die T&#252;r r&#228;umen, herrscht noch etwas M&#252;digkeit. Nur wenige Touristen laufen um diese Zeit durch die Stra&#223;e, die auch Beach Road genannt wird. Etwa zwei Kilometer ist sie lang und reicht bis in den gr&#246;&#223;eren Ort Malia, wo sie nochmals auf etwa zwei Kilometern Tavernen, Boutiquen, Superm&#228;rkte, gr&#246;&#223;ere Restaurants, Hotels, Strandbars und so weiter bietet. Ein wundersch&#246;nes Sammelsurium an Gesch&#228;ften der verschiedensten Art mit wirklich netten und hilfsbereiten Mitarbeitern bzw. Besitzern. Ich glaube, so viel Bitte und Danke habe ich w&#228;hrend unseres Urlaubes im August noch nie in einer Woche gesagt und geh&#246;rt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/beachroad_1.jpg\" alt=\"\" title=\"Beach Road, Stalis (Stalida), Kreta\" width=\"400\" height=\"267\" class=\"alignleft size-full wp-image-2885\" srcset=\"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/beachroad_1.jpg 400w, https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/beachroad_1-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<p>So richtig entfaltet die Stra&#223;e aber ihr Flair am Abend. Ab 19.30 Uhr, wenn die Sonne hinter der Lassithi-Hochebene verschwunden ist und die Temperaturen auf angenehme 28 Grad sinken. Dann f&#252;llt sich die Beach Road mit Touristen. Vor den Restaurants stehen die Mitarbeiter, die einen auf freundliche Art und Weise hineinlocken wollen. &#8222;Look at the menu, we have great fish!&#8220;, ruft der eine, w&#228;hrend gegen&#252;ber Pizzen angeboten werden. Wieder andere fordern auf, einen Cocktail an der Strandbar zu schl&#252;rfen. Lehnt man freundlich ab, erntet man ein L&#228;cheln und die Hoffnung, doch morgen wiederzukommen. <\/p>\n<p>Ein Restaurant auf der Stra&#223;e allerdings ist komplett anders. Das &#8222;Marias Golden Beach&#8220;. Zwar steht hier auch ein Mitarbeiter (wir vermuteten, es ist der Chef oder zumindest der Chef-Platzanweiser) am Ende der f&#252;nf Stufen und ruft: &#8222;Kannst Du gucken die Karte, kostet nichts!&#8220; Dennoch wird, bleibt man f&#252;nf Minuten davor stehen, schnell klar: Hier muss man rein. Erster Grund: Es ist brechend voll. Jeden Abend. Das muss etwas bedeuten. W&#228;hrend die Tavernen wenige Meter weiter &#252;berschaubar gef&#252;llt sind, f&#228;llt es schwer, bei &#8222;Maria&#8220; einen freien Tisch zu ersp&#228;hen. Kein Problem f&#252;r den Chef-Anweiser. Kurzerhand werden bei gr&#246;&#223;eren Gruppen Tische zusammenger&#252;ckt, G&#228;ste gebeten, schnell einen Tisch weiter zu r&#252;cken. Und dauert es doch mal l&#228;nger, gibts eine Runde Ouzo auf Kosten des Hauses. Da wartet man gern. Unkompliziertheit trifft griechische Gastfreundschaft und Freundlichkeit. <\/p>\n<p>Zweiter Grund: Das Flair allgemein. Es ist kaum zu beschreiben, was in einem vorgeht, wenn aus der leisen Hintergrundmusik pl&#246;tzlich ein lauter Sirtaki wird. Erst geht ein Teller zu Bruch (mit Absicht nat&#252;rlich), dann wird &#8222;Hoppa&#8220; gerufen. Schon eilt der mutma&#223;liche Chef zu auserw&#228;hlten Damen (oder Herren), reiht sie korrekt ein, erkl&#228;rt die wenigen Schritte, die man wissen muss. Und dann gehts auch schon los. Der Sirtaki wird noch lauter gedreht, Platzanweiser und Damen bahnen sich ihren Weg durchs Restaurant. St&#252;hle werden beiseite ger&#252;ckt, damit die T&#228;nzer ungehindert zwei Runden um die G&#228;ste drehen k&#246;nnen. Rund 20 Minuten sp&#228;ter wiederholt sich das gleiche Spiel. Mit anderen Damen oder Herren. Und wieder einem Teller, der auf dem Fliesenboden zerspringt.<\/p>\n<p>Es mag nicht viel sein, mit dem im &#8222;Marias Golden Beach&#8220; die G&#228;ste unterhalten werden. Aber es wirkt. Weil es authentisch und ehrlich ist. Und ja, auch das Essen ist ein Traum. Wer irgendwann mal in Stalis weilt, muss unbedingt dorthin. Und den Griechischen Teller und den Mixed Grill probieren. Ihr werdet Euren Enkeln noch davon erz&#228;hlen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"400\" height=\"255\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/myL_jeRIZuk?rel=0&amp;hd=1\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fhoppa-der-geheimtipp-der-keiner-mehr-ist%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Agiou Ioannou in Stalis auf Kreta. Die Einkaufsstra&#223;e am Strand ist nahezu rund um die Uhr belebt. Nur morgens gegen 9 Uhr, wenn die ersten Ladeninhaber ihre Aufsteller und Waren vor die T&#252;r r&#228;umen, herrscht noch etwas M&#252;digkeit. Nur wenige Touristen laufen um diese Zeit durch die Stra&#223;e, die auch Beach Road genannt wird&#8230;.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/hoppa-der-geheimtipp-der-keiner-mehr-ist\/\"><span class=\"glyphicon glyphicon-arrow-right\"><\/span>&nbsp;Weiterlesen<\/a><\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[15,4],"tags":[],"class_list":["post-2884","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erlebtes","category-wirtschaftliches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2884","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2884"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2884\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6050,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2884\/revisions\/6050"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}