{"id":2990,"date":"2011-12-17T10:01:37","date_gmt":"2011-12-17T09:01:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/?p=2990"},"modified":"2011-12-17T10:01:38","modified_gmt":"2011-12-17T09:01:38","slug":"kommunen-strotzen-vor-energie-volldampf-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/kommunen-strotzen-vor-energie-volldampf-voraus\/","title":{"rendered":"Kommunen strotzen vor Energie &#8211; Volldampf&nbsp;voraus"},"content":{"rendered":"<p><em>Nachfolgender Text erschien in &#8222;WERTE&#8220; &#8211; Kundenmagazin der Sachsen Bank Nr. 3\/2011<\/em><\/p>\n<p><strong>Der Ausstieg aus der Atomenergie stellt Politik, Energieversorger und -erzeuger vor gro&#223;e Herausforderungen. Kommunale Stadtwerke in Mitteldeutschland nutzen den Wandel als Chance und investieren kr&#228;ftig.<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr&#252;hjahr hielt die Welt den Atem an. Auf das Erdbeben in Japan folgte ein Tsunami, der die gr&#246;&#223;te atomare Katastrophe seit Tschernobyl ausl&#246;ste \u2013 und einen Bewusstseinswandel der deutschen Bundesregierung bewirkte. Der Ausstieg aus der Kernkraft bis 2022 wurde verk&#252;ndet. Die abrupte politische Kehrtwende stellt nicht nur die privatwirtschaftlichen Energieversorger vor Herausforderungen, sondern verlangt auch von den kommunalen Stadtwerken ein Umdenken. Doch die &#246;ffentlichen Anbieter sind gut vorbereitet. Seit Jahren bereits verfolgen sie mit der Errichtung von Windparks, Solar- und Kraft-W&#228;rme-Kopplungsanlagen einen zielstrebigen Weg in Richtung &#246;kologische Energieerzeugung.<!--more-->Doch nicht nur bei der Energieproduktion vollzieht sich derzeit ein Strukturwandel. Auch im Bereich der Netze k&#252;ndigen sich &#196;nderungen an. Bis Ende 2012 l&#228;uft rund ein Drittel der Konzessionsvertr&#228;ge deutscher St&#228;dte f&#252;r Strom und Gas aus. Bis 2016 enden nahezu alle bisherigen Vertr&#228;ge mit Energieunternehmen. Diese zahlen nach Konzessionsvertrag den Gemeinden ein Entgelt, um die &#246;ffentlichen Versorgungswege zu nutzen. Angesichts der energiepolitischen Herausforderungen und des gewachsenen Umweltbewusstseins der B&#252;rger pr&#252;fen nun jedoch immer mehr Kommunen, ob sie zuk&#252;nftig ihre Netze wieder selbst betreiben. Dies w&#252;rde den Weg frei machen f&#252;r Investitionen in umweltfreundliche Erzeugungsformen wie Kraft-W&#228;rme-Kopplung. Aber nicht zuletzt verspricht der Energiemarkt den Stadtwerken auch solide Gewinne. Der erhoffte Geldsegen k&#246;nnte die  klammen kommunalen Kassen entlasten und verst&#228;rkt in &#246;ffentliche Einrichtungen wie Schulen oder B&#228;der flie&#223;en. <\/p>\n<p><strong>Dezentrale Energieversorgung<\/strong><\/p>\n<p>Der Markt ist im Umbruch. Bislang betreiben vor allem die \u201egro&#223;en Vier\u201c, also E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW, gigantische Kraftwerke, die Strom f&#252;r das gesamte Land produzieren. Die Zukunft sieht anders aus: \u201eDie L&#246;sung hei&#223;t dezentrale, erneuerbare Energieversorgung\u201c, erkl&#228;rt Stephan Weil, Pr&#228;sident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). K&#252;nftig w&#252;rden es vor allem mittlere und kleine Anlagen vieler Stadtwerke sein, die den Bedarf direkt vor Ort decken und in die Verteilnetze einspeisen. Seit 2007 seien bereits rund 40 neue Stadt- und Gemeindewerke gegr&#252;ndet worden. Der verbrauchernahen Erzeugung in den St&#228;dten rechnet Weil eine Schl&#252;sselrolle zu, mit der Deutschland sein Energiesystem festigen k&#246;nne.<\/p>\n<p>Nicht nur in Neugr&#252;ndungen liegt f&#252;r St&#228;dte und Gemeinden die Zukunft, sondern auch in der Rekommunalisierung. Der R&#252;ckkauf privaten Verm&#246;gens, das urspr&#252;nglich in &#246;ffentlicher Hand war, ist auch in Ostdeutschland ein Trend. Strategisches Vorbild f&#252;r viele kommunale Umdenker ist dabei die Th&#252;ga AG, der gr&#246;&#223;te Verbund kommunaler Energie- und Wasserversorger in Deutschland. Die Th&#252;ga begann als Th&#252;ringer Gasgesellschaft, geh&#246;rte sp&#228;ter zu E.ON und ist heute ein bundesweiter Zusammenschluss von 90 Stadtwerken, davon 25 aus Mitteldeutschland. \u201eWir sind eine wettbewerbsf&#228;hige Gruppe\u201c, bringt es Bernd Rudolph, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes, auf den Punkt: \u201eDer gro&#223;e Vorteil einer Partnerschaft mit der Th&#252;ga ist, dass die Unternehmen eigenst&#228;ndig bleiben, gleichzeitig aber Mitglied unseres Verbundes sind.\u201c F&#252;r das operative Gesch&#228;ft vor Ort seien die st&#228;dtischen Energieversorger verantwortlich. \u201eSie sind nah am Kunden und wissen, was diese w&#252;nschen\u201c, so Rudolph: \u201eWenn es aber darum geht, Gr&#246;&#223;envorteile wie beim gemeinsamen Energie- und Materialeinkauf zu generieren, dann gehen wir gemeinsam am Markt vor.\u201c &#220;ber diese Kombination k&#246;nne eine effiziente und wirtschaftliche Energieversorgung garantiert werden.<\/p>\n<p><strong>Kooperationen nutzen<\/strong><\/p>\n<p>Denn der Wettbewerb im Energiemarkt ist hart. Kooperationen sind das Gebot der Stunde.<br \/>\nDie Herausforderungen, die sich durch den Strukturwandel ergeben, sind nur gemeinsam zu bew&#228;ltigen, lautet denn auch das Fazit der j&#228;hrlichen Expertenbefragung bei Energieversorgern durch die Wirtschaftspr&#252;fungsgesellschaft Ernst &#038; Young und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). In ihrer \u201eStadtwerkestudie 2011\u201c werden die gr&#246;&#223;ten Probleme sichtbar: Vor allem der Bev&#246;lkerungsr&#252;ckgang in l&#228;ndlichen Gebieten, aber auch in gro&#223;en St&#228;dten in Ostdeutschland f&#252;hre zu einer Reduzierung des Gesamtenergieverbrauches. Zus&#228;tzlich stagniert der Gesamtmarkt ohnehin seit Jahren durch ambitionierte Energieeinsparziele. Kostendruck und zunehmender Wettbewerb w&#252;rde den Aufbau und die Entwicklung neuer Gesch&#228;ftsfelder geradezu forcieren. Um die sich bietenden Chancen zu nutzen und die erforderlichen Investitionen zu stemmen, m&#252;ssten Stadtwerke verst&#228;rkt den Weg der Kooperation suchen. Einzelne kommunale Energieversorgungsunternehmen seien in Zukunft immer weniger in der Lage, die Risiken alleine zu tragen, hei&#223;t es in der Studie. Rund 75 Prozent der befragten Unternehmen sehen eine Kooperationsstrategie als die erfolgversprechendste Option, um im Wettbewerb bestehen zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>So auch die Chemnitzer Eins Energie in Sachsen, die im vergangenen Jahr durch die Fusion von Erdgas S&#252;dsachsen und der Stadtwerke Chemnitz entstand. Die kommunalen Eigent&#252;mer beider Unternehmen sehen in dem Zusammenschluss klare Vorteile, etwa die langfristige St&#228;rkung und Sicherung der Markt- und Wettbewerbsf&#228;higkeit oder die Erh&#246;hung der Wertsch&#246;pfung f&#252;r die Region. Die Mehrheit am Unternehmen halten Kommunen in S&#252;dsachsen. Minderheitsbeteiligt ist mit 39,9 Prozent die Th&#252;ga AG. Der Rest geh&#246;rt der RWE-Tochter enviaM. <\/p>\n<p><strong>Chancen durch Rekommunalisierung<\/strong><\/p>\n<p>Ebenso setzt die s&#228;chsische Landeshauptstadt Dresden auf den Verbund. Im Jahr 2009 leitete sie den R&#252;ckkauf ihrer Stadtwerke DREWAG ein. Heute geh&#246;rt das Stadtwerk dem Energieverbund Dresden an, zu dem regionale und kommunale Strom- und Gasversorger sowie Netzbetreiber geh&#246;ren. Die Th&#252;ga ist mit zehn Prozent beteiligt. Seit Juli verf&#252;gt die DREWAG  &#252;ber drei Windparks in Sachsen und Sachsen-Anhalt. \u201eAuf diese Weise k&#246;nnen 30.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden. Auch weiterhin werden wir rund 20 Millionen Euro j&#228;hrlich in erneuerbare Energien investieren\u201c, k&#252;ndigt DREWAG-Gesch&#228;ftsf&#252;hrer Reiner Zieschank an. <\/p>\n<p><strong>Wachstum durch Erneuerbare Energien<\/strong><\/p>\n<p>In den Erneuerbaren Energien sehen die Kommunen die gr&#246;&#223;ten Wachstumschancen.  Eins Energie etwa will innerhalb der n&#228;chsten zehn Jahre 200 Millionen Euro daf&#252;r ausgeben. Laut Reiner Gebhardt, Vorsitzender der Eins-Energie-Gesch&#228;ftsf&#252;hrung, geh&#246;ren bereits jetzt Windkraftanlagen und neun Photovoltaik-Anlagen zum Erzeugungsportfolio des Versorgers. \u201eWichtig ist hier, gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Energieeffizienz zu erreichen. Darum soll der Ausbau von Kraft-W&#228;rme-Kopplung vor allem durch Blockheizkraftwerke vorangetrieben werden\u201c, so Gebhardt. <\/p>\n<p>Klimaschutz ist ein wichtiges Argument f&#252;r die Gemeinden. Bereits jetzt ist der Strom aus kommunaler Erzeugung laut VKU besonders klimafreundlich: Rund zwei Drittel stammen aus Kraft-W&#228;rme-Kopplung. \u201eDie hier anfallende W&#228;rme wird in Nah- und Fernw&#228;rmenetze eingespeist und auf diese Weise energetisch genutzt. Das spart gegen&#252;ber anderen Heizsystemen erhebliche Mengen an CO2 ein\u201c, bekr&#228;ftigt VKU-Pr&#228;sident Stephan Weil die Rolle der Stadtwerke. Zus&#228;tzlich w&#252;rden Stadtwerke, die selbst Strom erzeugen, unabh&#228;ngiger von Stromlieferungen sowie Bezugspreisvorgaben privatwirtschaftlicher Vorlieferanten. <\/p>\n<p>Ambitioniert zeigt sich der Freistaat Th&#252;ringen in Sachen Umweltschutz.. Die Landesregierung brachte unl&#228;ngst das \u201eEnergiekonzept Th&#252;ringen 2020\u201c auf den Weg. Bereits im Koalitionsvertrag ist bis zu diesem Zeitpunkt ein Anteil von 35 Prozent erneuerbaren Stroms am Gesamtverbrauch festgeschrieben. \u201eF&#252;r die sichere Energieversorgung ist die Kernenergie mittelfristig verzichtbar\u201c, erkl&#228;rt Ministerpr&#228;sidentin Christine Lieberknecht: \u201eDie Zukunft besteht aus einem Dreiklang: Ausbau der erneuerbaren Energien, Investitionen in mehr Effizienz und Energieeinsparung.\u201c . <\/p>\n<p><strong>B&#252;rger am Wandel beteiligen<\/strong><\/p>\n<p>Dabei werden auch neue Wege der Finanzierung eingeschlagen, etwa in der Landeshauptstadt Erfurt. Die Kommune errichtet derzeit ein B&#252;rgerkraftwerk. Ein Investitionsmodell erm&#246;glicht die Beteiligung der Einwohner an der Anlage. Bauherr und Betreiber ist die Th&#252;ringer Umwelttechnik, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Erfurt. Bei der Sparkasse Mittelth&#252;ringen partizipieren die B&#252;rger &#252;ber das \u201eErfurter Zuwachssparen UmweltPlus Solar\u201c am Erfolg der Solaranlage. \u201eMit diesem Modell wollen wir den Erfurtern die M&#246;glichkeit geben, sich aktiv an der Investition in Erneuerbare Energien zu beteiligen\u201c, sagt Peter Zai&#223;, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Stadtwerke Erfurt.<\/p>\n<p>Erzeugung in der eigenen Gemeinde ist laut Thomas Rieger, Leiter der Abteilung Kommunale Unternehmen bei der Sachsen Bank, aber nur eine m&#246;gliche Option f&#252;r die Kommunen. \u201eVor allem im st&#228;dtischen Bereich sind die Erneuerbaren Energien eine Frage der Akzeptanz, des politischen Willens und des vorhandenen Know-Hows\u201c, bemerkt Rieger: \u201eIm innerst&#228;dtischen Bereich gibt es nur begrenzte M&#246;glichkeiten, etwa Windr&#228;der aufzustellen oder Photovoltaik-Anlagen zu errichten. Trotz der Bekenntnis zu gr&#252;ner Energie wollen nur die wenigsten Menschen ein Windrad vor der eigenen Haust&#252;r haben.\u201c Genauso gut wie die Eigenerzeugung vor Ort k&#246;nnte es daher sinnvoll f&#252;r Kommunen sein, sich an Offshore-Windparks zu beteiligen. So k&#246;nnten die Stadtwerke auf dem Markt der &#214;kostrom-Anbieter mitspielen, w&#252;rden aber gleichzeitig bei der Diskussion um den Ort der Erzeugung au&#223;en vor bleiben. <\/p>\n<p>Wof&#252;r sich die Gemeinden in den n&#228;chsten Jahren auch entscheiden, eines ist sicher: Schon jetzt gestalten die Stadtwerke den Strukturwandel in der Energiebranche nachhaltig mit und &#252;bernehmen dabei aktiv Verantwortung f&#252;r die Region. Laut VKU-Pr&#228;sident Stephan Weil bauen die kommunalen Betreiber bundesweit derzeit f&#252;r knapp sieben Milliarden Euro neue Erzeugungskapazit&#228;ten, wovon ein Drittel auf den Ausbau der erneuerbaren Energien entf&#228;llt. Insgesamt sollen Kapazit&#228;ten mit einer Leistung von 3272 Megawatt entstehen \u2013 fast so viel, wie drei Atomkraftwerke leisten. In den kommenden Jahren k&#246;nnten nochmals mindestens sechs Milliarden Euro zus&#228;tzlich aufgewendet werden, um weitere effizientere Kraftwerke zu errichten. \u201eDer Umbau kann zum Wirtschaftsmotor werden und ebnet den Weg f&#252;r neue Forschungszweige\u201c, erkl&#228;rt Weil: \u201eBereits heute arbeiten mehr als 370.000 Menschen im Bereich der erneuerbaren Energien bei Anlagenherstellern, Betreibern, Projektierern und Zulieferbetrieben.\u201c Bis 2020 prognostiziert er einen Anstieg auf mehr als eine halbe Million Besch&#228;ftigte. So wird die kommunale Energiewende zum wirtschaftlichen Turbo. <\/p>\n<p>Das Image vom verstaubten, r&#252;ckschrittlichen Stadtwerk \u2013 es war einmal.<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fkommunen-strotzen-vor-energie-volldampf-voraus%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachfolgender Text erschien in &#8222;WERTE&#8220; &#8211; Kundenmagazin der Sachsen Bank Nr. 3\/2011 Der Ausstieg aus der Atomenergie stellt Politik, Energieversorger und -erzeuger vor gro&#223;e Herausforderungen. Kommunale Stadtwerke in Mitteldeutschland nutzen den Wandel als Chance und investieren kr&#228;ftig. 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