{"id":3671,"date":"2010-05-03T13:21:52","date_gmt":"2010-05-03T11:21:52","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.lvz-online.de\/grossesnetz\/?p=84"},"modified":"2019-07-18T11:19:49","modified_gmt":"2019-07-18T09:19:49","slug":"wer-soll-das-alles-lesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/wer-soll-das-alles-lesen\/","title":{"rendered":"Wer soll das alles&nbsp;lesen?"},"content":{"rendered":"\n<!-- google_ad_section_start -->\n<p>LVZ-Online bloggt nun also. So richtig &#8222;Hallo&#8220; haben wir noch gar nicht gesagt. Soll aber hiermit geschehen sein. Kollegin Juliette hat es sich mittlerweile in ihrem Hinterst&#252;bchen bequem gemacht, kann jetzt auch mit dem IKEA-Inbusschl&#252;ssel umgehen und ist eher so die literarisch-poetische Autorin hier. Anne schreibt direkt vom Handball-Spielfeld und gibt Einblicke in das Leben der Bundesliga-Frauen des HCL. Und Hahn im Korb der LVZ-Bloggerinnen bin ich. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Dass die LVZ nun bloggt, wurde, sagen wir mal, zur Kenntnis genommen. Einen Aufschrei (der Begeisterung, des Entsetzens oder der Verwunderung) gab es nicht. Kurz nach dem Start <a href=\"http:\/\/www.presseclub-dresden.de\/2010\/04\/19\/lvz-blogger-daniel-grose-ich-glaube-die-konkurrenzsituation-zwischen-bloggern-und-journalisten-hat-sich-aufgeweicht\/\">wurde ich interviewt<\/a>, auf Twitter haben manche &#8222;unglaublich!&#8220; und andere &#8222;endlich!&#8220; gerufen. Das war&#8217;s dann.  <\/p>\n<p>Fast. Denn ein Print-Kollege, der die Blog-Aktivit&#228;ten mitbekam, fragte mich: &#8222;Das ist ja alles ganz gut und sch&#246;n. Aber wer soll das alles lesen?&#8220; Die Frage verwunderte mich, doch sie war ernst gemeint. Ich stellte die Gegenfrage: &#8222;Hast Du Dir mal die LVZ vom Wochenende angeschaut? Wer soll DAS denn alles lesen? Oder hast jemals eine Welt am Sonntag komplett durchgelesen? Oder die S&#252;ddeutsche an einem normalen Wochentag?&#8220; Ganz ehrlich: Etwa 70 Prozent der gedruckten LVZ lese ich nicht, oder zumindest nicht regelm&#228;&#223;ig. Man muss auch eine Zeitung nicht komplett lesen. So wie man nat&#252;rlich auch nicht alle Blogs lesen muss.&#8220; <\/p>\n<p>Okay, so w&#228;re das auch nicht gemeint, entgegnete der Kollege. &#8222;Vielmehr habe ich die Bef&#252;rchtung, dass man sich im Netz zu sehr verzettelt. Ein spezielles Blogs daf&#252;r, ein anderes f&#252;r jenes Thema und so weiter. Am Ende bleibt doch f&#252;r ein Blog nur eine ganz kleine Zielgruppe &#252;brig.&#8220; Da hatte er recht. &#8222;Ja, so ist das. Schau Dir das Fernsehen an. Es gibt Sportkan&#228;le, Musikfernsehen, Wetterkan&#228;le und Soap-Sender. Die haben ihr Angebot genau auf die Zielgruppe zugeschnitten. Nichts anderes macht &#252;brigens eine Zeitung. Oder warum teilt ihr das Blatt nach Ressorts in verschiedene B&#252;cher ein?&#8220; <\/p>\n<p>So richtig zielf&#252;hrend war unsere Diskussion dann nicht. Der Kollege bef&#252;rchtete wohl ein &#8222;&#220;berangebot&#8220; an Informationen, die am Ende keiner braucht und keiner liest. Oder zumindest er nicht braucht und liest. Ich hielt dagegen, dass es immer eine Zielgruppe gibt, wenn man sich speziellen Themen widmet. Und irgendwie erschien mir die Debatte sowieso mindestens f&#252;nf Jahre zu sp&#228;t. Was blieb, war eine Frage: War er das, dieser viel zitierte &#8222;Streit&#8220; zwischen Journalist und Blogger, von dem ich dachte, er sei l&#228;ngst beendet?<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fwer-soll-das-alles-lesen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>\n<!-- google_ad_section_end -->\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LVZ-Online bloggt nun also. So richtig &#8222;Hallo&#8220; haben wir noch gar nicht gesagt. Soll aber hiermit geschehen sein. 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