{"id":3722,"date":"2010-11-24T22:14:05","date_gmt":"2010-11-24T21:14:05","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.lvz-online.de\/grossesnetz\/?p=516"},"modified":"2019-07-18T11:27:26","modified_gmt":"2019-07-18T09:27:26","slug":"leipzigs-internet-user-zelebrieren-karussell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/leipzigs-internet-user-zelebrieren-karussell\/","title":{"rendered":"Leipzigs Internet-User zelebrieren&nbsp;Karussell"},"content":{"rendered":"<p>Es war als Flashmob geplant, am Ende war es wenigstens ein nettes Treffen: Was als spontane Idee meinerseits begann fand heute ab 19.30 Uhr seinen H&#246;hepunkt am historischen Etagenkarussell auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Rund 80 Leipziger Nutzer von Twitter, Facebook und Xing kamen, um ihre Runden zu drehen. F&#252;r einen guten Zweck &#8211; das Wohl der Schaustellerfamilie Felber. <!--more--><\/p>\n<p><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr brannte dem Schausteller Christian Felber noch vor dem Weihnachtsmarkt die quasi einzige Verdienstquelle ab. Sein historisches Etagenkarussell wurde offenbar Opfer eines technischen Defekts. Felber vermutete sp&#228;ter Brandstiftung, endg&#252;ltig gekl&#228;rt ist die Brandursache bis heute nicht. Fakt ist: Geld von der Versicherung gab es nicht, das Karussell war schlicht nicht versichert. Trotzdem machte er es m&#246;glich, sein Karussell wieder aufzubauen, goss die Figuren und anderes neu, investierte rund 400.000 Euro. Alles, um sein Einkommen weiterhin zu sichern, klar. Aber auch, um den Leipzigern in der Weihnachtszeit wieder die beliebte Attraktion bieten zu k&#246;nnen.<\/p>\n<p>So viel Engagement muss gew&#252;rdigt werden, dachte ich mir. Und richtete bei <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/#!\/event.php?eid=170571586294967\">Facebook ein Event<\/a> ein. Die Idee: Gemeinschaftliches Treffen am Karussell, um dann eine Runde zu drehen, eventuell den einen oder anderen Euro zus&#228;tzlich zu geben. Eine <a href=\"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/2010\/11\/17\/flashmob-in-leipzig-am-historischen-etagenkarussell\/\">Idee<\/a>, die andere gut fanden. Ich habe in den ersten Tagen nicht eine einzige Einladung zu dem Event verschickt &#8211; trotzdem verbreitete sich das Event rasend schnell. Immer mehr Menschen sagten ihre Teilnahme zu, luden andere ein, teilten das Event an ihrer Pinnwand. Am Ende waren es &#252;ber 170 Teilnehmer.<\/p>\n<p>Gekommen waren heute vielleicht rund 80. Aber auch das werte ich als Erfolg. Weil die Schaustellerfamilie Felber aus M&#252;nchen direkt von den Leipzigern erfuhr, dass sie hinter ihr stehen. Frau Felber sagte heute zu mir, dass sie allen danken will, die 2009 und in den letzten Tagen Anteil genommen und ihren Beitrag geleistet haben. So viel R&#252;ckhalt sei ihr in keiner anderer Stadt geboten worden. Und genau darum ging es doch: In der Weihnachtszeit an nette Menschen zu denken. <\/p>\n<p>Insofern: Danke an alle, die heute da waren. Einige fotografische Eindr&#252;cke gibt es hier dr&#252;ben. <\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fleipzigs-internet-user-zelebrieren-karussell%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war als Flashmob geplant, am Ende war es wenigstens ein nettes Treffen: Was als spontane Idee meinerseits begann fand heute ab 19.30 Uhr seinen H&#246;hepunkt am historischen Etagenkarussell auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt. Rund 80 Leipziger Nutzer von Twitter, Facebook und Xing kamen, um ihre Runden zu drehen. 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