{"id":3746,"date":"2011-05-26T12:07:17","date_gmt":"2011-05-26T10:07:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.lvz-online.de\/grossesnetz\/?p=666"},"modified":"2026-05-18T07:54:09","modified_gmt":"2026-05-18T05:54:09","slug":"provinz-startup-onlineshop-und-handgemachte-tweets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/provinz-startup-onlineshop-und-handgemachte-tweets\/","title":{"rendered":"Provinz-Startup, Onlineshop und handgemachte&nbsp;Tweets"},"content":{"rendered":"<p>Aus den drei Twittwoch-St&#228;dten Leipzig, Dresden und Chemnitz kamen zum 11. Twittwoch Sachsen am gestrigen Mittwoch die G&#228;ste. <\/p>\n<p>Als \u201eProvinz-Startup\u201c bezeichnete sich selbst das Projekt <a href=\"http:\/\/hojoki.com\/\">Hojoki<\/a>. Martin B&#246;hringer (Foto) und Lutz Gerlach stammen aus Chemnitz und wollen von dort aus auch ihren Dienst betreiben. Bei Hojoki handelt es sich um eine Verbindung aus GoogleDocs, Dropbox, Delicious, salesforce und anderen Tools. &#8222;Das Problem an all diesen Tools, bei denen viele Menschen miteinander arbeiten k&#246;nnen: Die &#220;bersicht geht oft verloren&#8220;, so Martin. Studien w&#252;rden belegen, dass man 25 Prozent des Tages damit zubringt, herauszufinden, was Mitarbeiter gerade tun und Infos zusammenzusuchen, die andere l&#228;ngst haben.<br \/>\nHier setzt Hojoki an. In einer Art Facebook-Stream werden alle Aktivit&#228;ten der verbundenen Nutzer aus den verschiedenen Diensten zusammengefasst und angezeigt. Dazu gibt es verschiedene Filterm&#246;glichkeiten und, anders als bei Facebook, ein Archiv.<\/p>\n<p>Weniger von Hojoki selbst als vielmehr vom Abenteuer Startup erz&#228;hlte Martin im Anschluss. Ende 2009 wurde die Idee geboren, entstanden aus der Forschung heraus &#8211; die Gr&#252;nder haben Uni-Hintergrund. Also wurde ein Team zusammengestellt, bestehend aus Entwickler, Konzepter und einem, der sich um das Business k&#252;mmert. Heute gibt es nach einer Entwicklungszeit von einem halben Jahr eine Alpha-Version. Zahlende Kunden fehlen bislang.<br \/>\n&#8222;Die wichtigste Lehre, die wir aus der Gr&#252;ndung gezogen haben, ist: Wir sind Provinz&#8220;, meinte Martin. Chemnitz sowieso und auch Leipzig w&#228;re Provinz. Gewagte These &#8211; die unfreiwillig von an der &#8222;Kleinen Tr&#228;umerei&#8220; vorbei laufenden Jugendlichen best&#228;tigt wurde, die angesichts der im Halbkreis sitzenden Menge anfingen zu kichern. Kreative, &#246;ffentliche Runden gibt&#8217;s halt in dieser Stadt noch nicht so viele. In Berlin w&#228;re das anders, wobei &#8222;echte Gr&#252;nder&#8220; wohl eher in London anzutreffen w&#228;ren. In Chemnitz wollen die Hojokis trotzdem bleiben. &#8222;Wir haben hier ein geiles Produkt entwickelt und gute Leute, die nur ein Bruchteil dessen kosten, was wir in London bezahlen w&#252;rden.<\/p>\n<p>Hojoki ist in der Alpha bereits &#246;ffentlich. Wer sich daf&#252;r interessiert, sollte die Provinz-Jungs &#252;ber Twitter kontaktieren.<\/p>\n<p>Auf die Ideen der Crowd setzte danach Frank Arndt vom Online-Shop &#8222;<a href=\"http:\/\/www.dertrail.de\">Der Trail<\/a>&#8222;. Der Betreiber des Outdoor-Shops wollte vor allem wissen, wie er in sein Projekt in den sozialen Netzwerken, aber auch den Shop selbst noch besser darstellen kann. Die Vorschl&#228;ge aus dem Publikum reichten von Empfehlungsmarketing &#252;ber die Kunden bis hin zu Kurzberichten der Kunden zu Fahrradstrecken oder Wanderrouten. Auch die von Amazon bekannte Logik &#8222;Kunden, die xyz kauften, kauften auch&#8220; sollte genutzt und verfeinert werden. Etwa in dem Sinne, dass Produkte des Shops mit verschiedenen Routen verkn&#252;pft werden sollten. F&#252;r den Fanaufbau sollten, so das Publikum, Influencer genutzt werden. Also Blogbetreiber angesprochen werden oder die Verkn&#252;pfung mit thematisch passenden Facebook-Seiten und Twitter-Accounts angestrebt werden.<\/p>\n<p>Um LVZ-Online ging es im dritten Thema des Twittwochs. Juliette Guttmann, verantwortlich f&#252;r Social Media bei LVZ-Online erkl&#228;rte und nannte die verschiedenen Portale, f&#252;r die bei LVZ-Online gearbeitet wird. Vor allem ging es um die Nutzung von Facebook und Twitter. &#8222;Vor bestimmten Events werden unsere Redakteure gebrieft, auch die offiziellen Hashtags zu verwenden&#8220;, so Juliette. &#8222;Da erinnern wir immer gern dran, gern auch mehrfach.&#8220; Zudem erkl&#228;rte sie, dass Tweets von LVZ-Online immer handgemacht seien. &#8222;Da l&#228;uft nichts automatisch von der Website rein, ebenso verfahren wir bei der Facebook-Seite. Das geht meist auch aus optischen Gr&#252;nden nicht&#8220;, sagte sie.<br \/>\nZwei Leute k&#252;mmern sich bei LVZ-Online st&#228;ndig um Facebook und Twitter und sind auch bestrebt, Anfragen schnell zu beantworten oder sich um Kl&#228;rung von Problemen zu bem&#252;hen. Kurz: Es menschelt also, so wie das auch im Bereich Social Media sein sollte. Vom Publikum wurde das positiv aufgenommen.<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fprovinz-startup-onlineshop-und-handgemachte-tweets%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus den drei Twittwoch-St&#228;dten Leipzig, Dresden und Chemnitz kamen zum 11. 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