{"id":3760,"date":"2011-11-24T18:13:19","date_gmt":"2011-11-24T17:13:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.lvz-online.de\/grossesnetz\/?p=744"},"modified":"2018-03-31T12:28:43","modified_gmt":"2018-03-31T10:28:43","slug":"die-lvb-twittern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/die-lvb-twittern\/","title":{"rendered":"Die LVB&nbsp;twittern!"},"content":{"rendered":"<p>Schon oft ging es hier um die LVB. Um eine verkorkste Website, einen Fake-Twitter-Account und &#220;berlegungen zum Einstieg in Social Media. Jetzt ist es soweit: Die Leipziger Verkehrsbetriebe starten ihren Weg ins Soziale Netz und haben einen eigenen, offiziellen Twitter-Account angelegt.<\/p>\n<p>Auf <a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/lvb_direkt\">LVB_Direkt<\/a> werden aktuelle Verkehrsmeldungen getwittert. Es ist ein Anfang. Man wolle &#252;ben, lernen und sehen wie es bei der Zielgruppe ankommt bzw. was diese erwartet. &#8222;Wir setzen uns schon l&#228;nger mit dem Thema Social Media auseinander, weil wir wissen, dass es notwendig ist f&#252;r ein Unternehmen wie unseres. Gleichzeitig wissen wir, dass wir selbst kr&#228;ftig lernen m&#252;ssen&#8220;, kommentiert LVB-Sprecher Reinhard Bohse. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/#!\/LVB_direkt\/status\/139267581046566912\">Seit gestern<\/a> transportiert der Twitter-Account aktuelle <a href=\"http:\/\/www.lvb.de\/v\">Verkehrsmeldungen<\/a> und informiert &#252;ber kurzzeitige St&#246;rungen. Ab Dezember, so Bohse, soll der Twitter-Account auch daf&#252;r genutzt werden, um in den Dialog zu treten. &#8222;Das wird ein flie&#223;ender &#220;bergang werden, wir m&#252;ssen auch erst einmal sehen, wie man mit diesen Dingen als Institution umgeht und wie man die Twitter-Nutzung bei den Themen Service und Kundenbindung ausbauen kann&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p>Getwittert wird bei den LVB inhouse. &#8222;Die t&#228;gliche praktische Arbeit des Kommunizierens wird im Servicebereich angesiedelt sein, Marketing und Kommunikationsabteilung begleiten das Ganze&#8220;, erz&#228;hlt Bohse. Die interne Struktur erlaube es bereits jetzt, innerhalb von Sekunden und Minuten konkrete Probleme zu l&#246;sen. So k&#246;nnten Kunden der LVB ab Dezember direkt von der Haltstelle aus Fragen stellen. &#8222;Warum kommt die 15 nicht?&#8220;, &#8222;Wann f&#228;hrt die n&#228;chste Bahn&#8220;, &#8222;Was ist denn hier am Hauptbahnhof los?&#8220; und &#228;hnliches k&#246;nne dann beantwortet werden. Wie viele Mitarbeiter bei den LVB f&#252;r Twitter zust&#228;ndig sind, k&#246;nne nicht konkret beantwortet werden. &#8222;Viele kleinere Teilarbeiten werden von Kollegen erledigt, die sich auch um andere Dinge k&#252;mmern. Man wird sehen, wie viele Mitarbeiter man dann wirklich abstellen muss, um das Thema so zu betreuen, dass es f&#252;r alle Beteiligten sinnvoll ist&#8220;, so Bohse.<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung auf den Social-Media-Einstieg haben sich die Leipziger Verkehrsbetriebe mit anderen Verkehrsgesellschaften ausgetauscht. Unter anderem mit den Dresdner Kollegen. &#8222;Die geh&#246;ren sicher zu denjenigen, die mit dem Thema bereits souver&#228;n umgehen&#8220;, sch&#228;tzt Bohse ein. Auch die von mir bereits angesprochene Studienarbeit von Sven-Matti Kamann spielte eine Rolle. Gemeinsam mit S&#246;ren B&#228;r von der Staatlichen Studienakademie Riesa wurde ein Online-Fragebogen entwickelt. 586 Personen beteiligten sich und gaben Antworten auf Fragen zu einem m&#246;glichen Social-Media-Einstieg der LVB. Dabei gaben 74 Prozent der Teilnehmer an, dass f&#252;r sie Interaktion und Dialog wichtig sei.<\/p>\n<p>Nach all den Merkw&#252;rdigkeiten, die bei den LVB in Sachen Internet in der Vergangenheit zu beobachten waren, &#246;ffnet sich das Unternehmen jetzt noch mehr als vorher und tritt demn&#228;chst in einen direkten Dialog mit seinen Kunden. Geben wir den LVB daher die Chance, zu lernen und auf unsere, Eure W&#252;nsche einzugehen. Und seien wir vielleicht so fair, eventuelle anf&#228;ngliche Fehler zu verschmerzen oder direkt Hinweise und Tipps zu geben. Oder?<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fdie-lvb-twittern%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon oft ging es hier um die LVB. Um eine verkorkste Website, einen Fake-Twitter-Account und &#220;berlegungen zum Einstieg in Social Media. Jetzt ist es soweit: Die Leipziger Verkehrsbetriebe starten ihren Weg ins Soziale Netz und haben einen eigenen, offiziellen Twitter-Account angelegt. Auf LVB_Direkt werden aktuelle Verkehrsmeldungen getwittert. Es ist ein Anfang. 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