{"id":511,"date":"2007-03-12T10:10:56","date_gmt":"2007-03-12T09:10:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/2007\/03\/12\/schwiegersoehne-nach-feierabend\/"},"modified":"2007-03-12T10:10:57","modified_gmt":"2007-03-12T09:10:57","slug":"schwiegersoehne-nach-feierabend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/schwiegersoehne-nach-feierabend\/","title":{"rendered":"Schwiegers&#246;hne nach&nbsp;Feierabend"},"content":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/taucha_sons-in-law.jpg' alt='taucha_sons-in-law.jpg' \/>Taucha. Sie arbeiten als Handelsvertreter, Informatiker oder Architekt. Nach Feierabend verwandeln sich die f&#252;nf Tauchaer M&#228;nner aber in die Sons in Law. Das hei&#223;t soviel wie \u201eDie Schwiegers&#246;hne\u201c und hat keinen tieferen Sinn, wie Gitarrist J&#246;rg Mrusek erkl&#228;rt: \u201eDer Name fiel uns irgendwann ein. Wir sind ja quasi ein Ziehkind des Kunst- und Kulturvereins Taucha. Auf dessen Weihnachtsfeier 2006 traten wir im Caf\u00e9 Esprit zum ersten Mal auf und verpassten uns kurz vorher noch die Bezeichnung.\u201c<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAm Sonnabend nun standen die Schwiegers&#246;hne wieder auf der viel zu kleinen B&#252;hne des Caf\u00e9s und spielten vor ausverkauftem Haus. Die Zuh&#246;rer nahezu jeden Alters erlebten einen Abend voll von Rock\u2018n\u2018Roll-Klassikern wie \u201eBlue Suede Shoes\u201c, \u201eSee You Later Alligator\u201c oder \u201eThe Wanderer\u201c. Die ber&#252;hmten 60er, 70er und einige 80er kamen nicht von ungef&#228;hr. \u201eWir haben alle die vergangenen 30 Jahre miterlebt und im Laufe der Zeit hat jeder f&#252;r sich seinen Lieblingssong definiert. Und genau die singen wir, gemischt mit anderen, bekannten und erfolgreichen St&#252;cken dieser &#196;ra\u201c, so Schlagzeuger Eckhardt Wolff. Dieser sorgte zusammen mit den drei Gitarristen daf&#252;r, dass die zahlreichen Kaffeekannen in der Fensterfront des Caf\u00e9s im Takt vibrierten.<\/p>\n<p>Der teilweise t&#228;uschend echte Gesang kam von Ray Aston. \u201eDen haben wir importiert, weil man uns das Englische nicht abnehmen w&#252;rde\u201c, scherzte Leadgitarrist Karsten Heider, gab im gleichen Atemzug aber zu, dass der geb&#252;rtige Londonder Aston bereits seit zehn Jahren in Taucha leben w&#252;rde. In authentischer L&#228;ssigkeit sang dieser einen Hit nach dem anderen, ohne dabei merklich angestrengt zu sein. Die eine Hand am Mikro, die andere in der Hosentasche schmetterte er etwa den Smokie-Hit \u201eIf You Think You Know How To Love Me\u201c den begeisterten G&#228;sten entgegen. Und auch, wenn nicht jedes Gitarrensolo perfekt war \u2013 Applaus gab\u2018s reichlich.<\/p>\n<p>Etwa von Fahrschullehrer Andr\u00e9 Hemker, der begeistert war von der \u201egeilen Musik\u201c, allerdings die kleine B&#252;hne bedauerte. \u201eIhr braucht mehr Platz, damit jeder von euch zur Geltung kommt\u201c, riet er den Hobbymusikern in der Pause. \u201eEine gro&#223;e B&#252;hne habt ihr auf jeden Fall verdient\u201c, meinte er. Diesem Wunsch k&#246;nnen die \u201eSons in Law\u201c demn&#228;chst gerecht werden \u2013 zum Tauchaer Stadtfest sollen die M&#228;nner im Alter von 42 bis 51 Jahren auftreten. Eigene Songs werde es bis dahin nicht geben. \u201eWir &#252;berlegen das zwar, aber das Ganze soll eher ein ausgepr&#228;gtes Hobby bleiben\u201c, so Bassist Maik Redlich. Schade eigentlich.<br \/>\n<em><br \/>\nErschien am 12.03.2007 in der Leipziger Volkszeitung<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fschwiegersoehne-nach-feierabend%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucha. Sie arbeiten als Handelsvertreter, Informatiker oder Architekt. Nach Feierabend verwandeln sich die f&#252;nf Tauchaer M&#228;nner aber in die Sons in Law. Das hei&#223;t soviel wie \u201eDie Schwiegers&#246;hne\u201c und hat keinen tieferen Sinn, wie Gitarrist J&#246;rg Mrusek erkl&#228;rt: \u201eDer Name fiel uns irgendwann ein. 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