{"id":689,"date":"2007-06-25T14:56:13","date_gmt":"2007-06-25T12:56:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/2007\/06\/25\/weniger-noergeln\/"},"modified":"2018-03-31T12:15:38","modified_gmt":"2018-03-31T10:15:38","slug":"weniger-noergeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/weniger-noergeln\/","title":{"rendered":"Weniger&nbsp;n&#246;rgeln"},"content":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/fresse_auf.jpg' alt='fresse_auf.jpg' align='left' style='margin:0 10px 10px 0' \/>Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Eine seiner Gewohnheiten, die er am Besten beherrscht, ist es, &#252;ber alles zu n&#246;rgeln. Das Wetter ist immer ein dankenswertes Thema, wohl aus dem Grund, weil es sich nicht wehren kann. Mal ist es zu kalt, mal zu warm. Besonders jetzt im hei&#223;en Sommer, der uns dank seiner Sonne eigentlich zu Heldentaten animieren sollte, wird laut gen&#246;rgelt. Unertr&#228;glich sei die Hitze, kaum zum aushalten und rausgehen wolle man sowieso nicht mehr.<\/p>\n<p>Aber zum Gl&#252;ck gibt es ja die gut gemeinten Tipps von Berufsgenossenschaften, Krankenkassen oder Radiosendern. Die sind nie grundlegend neu, werden aber trotzdem immer gern hervorgeholt. Zwar stillt das nicht unbedingt unseren Drang nach st&#228;ndiger N&#246;rgelei. Aber die Tipps rufen einem immer wieder ins Ged&#228;chtnis, was man eigentlich sowieso wissen m&#252;sste, wenn man es nicht vor lauter N&#246;rgelei wieder vergessen h&#228;tte.<\/p>\n<p>Beispielsweise die Sache mit dem Trinken. Zwei bis drei Liter sollen es am Tag sein, egal wie warm es ist. Aufgrund vorherrschender Hitze neigen manche Ratgeberseiten im Internet schon zu &#220;bertreibungen. Vier Liter Wasser im Bauch sind vielleicht nicht ungesund \u2013 so viel Zeit f&#252;r die Einnahme und sp&#228;tere Abgabe der Fl&#252;ssigkeit muss man aber erstmal haben. Auch versteht sich von selbst, dass man lieber morgens als mittags l&#252;ften sollte. Nicht unbedingt B&#252;rokompatibel aber daf&#252;r ungew&#246;hnlich ist der Trick, nasse T&#252;cher im Raum aufzuh&#228;ngen. Die entstehende Verdunstungsk&#228;lte k&#252;hlt den Raum. Wird allerdings problematisch, wenn unerwartet Besuch vor der T&#252;r steht. Oder der Vermieter. Dann schon lieber k&#252;hle Wadenwickel, die man aller halben Stunde erneuert. Wer kalte F&#252;&#223;e als Mittel f&#252;r einen ebenso k&#252;hlen Kopf im B&#252;ro f&#252;r sinnvoll h&#228;lt, taucht diese in eine Sch&#252;ssel mit Wasser und Eisw&#252;rfeln. Achtung, dieses Wasser dann nicht mehr trinken!<\/p>\n<p>Was wir aus all diesen Tipps lernen? Dass der Sommer hei&#223; ist und eigentlich jeder selbst wissen m&#252;sste, was gut f&#252;r ihn ist. Eben, weil der Mensch ein Gewohnheitstier und in der Lage ist, sein Leben den gegebenen Umst&#228;nden anzupassen. Darum: Schluss mit der N&#246;rgelei! Wenigstens so lange, bis es Herbst wird. Kleiner Tipp schon vorab: Regenjacken sollen helfen.<\/p>\n<p><em>Foto: Atreyu1980\/photocase.com<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fweniger-noergeln%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Eine seiner Gewohnheiten, die er am Besten beherrscht, ist es, &#252;ber alles zu n&#246;rgeln. Das Wetter ist immer ein dankenswertes Thema, wohl aus dem Grund, weil es sich nicht wehren kann. Mal ist es zu kalt, mal zu warm. 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