{"id":736,"date":"2007-07-13T09:50:55","date_gmt":"2007-07-13T07:50:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/2007\/07\/13\/luftpolster-und-prozessoren-schueler-besuchen-lintec\/"},"modified":"2007-07-13T09:50:55","modified_gmt":"2007-07-13T07:50:55","slug":"luftpolster-und-prozessoren-schueler-besuchen-lintec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/luftpolster-und-prozessoren-schueler-besuchen-lintec\/","title":{"rendered":"Luftpolster und Prozessoren &#8211; Sch&#252;ler besuchen&nbsp;Lintec"},"content":{"rendered":"<p><img src='http:\/\/www.danielgrosse.com\/blog\/uploads\/lintec_1.jpg' alt='lintec_1.jpg' \/>Taucha. Wie es in einem Technologie-Unternehmen zugeht, durften am Montag dieser Woche f&#252;nf Kinder aus der Grundschule am Rosenweg in Delitzsch erfahren. Die Dritt- und Viertkl&#228;ssler waren zu Gast bei Lintec in Taucha. Das Unternehmen montiert Computer, externe Festplatten, Monitore und Fernsehger&#228;te. F&#252;r Kinder, die mit eben diesen Dingen aufwachsen, also eine spannende Sache.<\/p>\n<p>Begleitet wurden die Kinder unter anderem von Sozialarbeiter Mike Sch&#252;ssler. Der hatte sichtlich Spa&#223; daran, mitzuerleben, welche Fragen die Kids dem Pressesprecher Alexander Buchheim stellen. \u201eWarum sind hier Strichcodes an den Kartons?\u201c, wollte etwa Nico wissen. \u201eDas ist unser Ordnungssystem, das &#252;ber Computer funktioniert\u201c, erkl&#228;rte Buchheim geduldig und verglich: \u201eIhr m&#252;sst euch das so vorstellen, wie wenn ihr euer Zimmer aufr&#228;umt. Dann wisst ihr genau, wo ein bestimmtes Buch ist. F&#252;r uns organisiert das der Computer, der uns sagt, dass beispielsweise diese Kiste an diesem Platz hier steht.\u201c Besonders spannend war das Lager mit seinen Hochregalen. \u201eWie kommt man da oben dran?\u201c, fragte Sebastian. Nat&#252;rlich mit dem Gabelstapler. Staplerfahrer Andr\u00e9 Klo&#223; f&#252;hrte dann auch bereitwillig vor, wie eine Palette mit Monitoren aus der vorletzten Etage des sechs Meter hohen Regals nach unten bef&#246;rdert wird. Und stellte, quittiert mit einem Raunen der Sch&#252;ler, eben jene Palette mit viel Feingef&#252;hl auf die ganz oberste Etage.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs waren vor allem die Details, die interessierten. \u201eKann man hier auch was klauen oder w&#252;rde das auffallen?\u201c, fragte Julia mit einem verschmitzten L&#228;cheln. \u201eNein, das w&#252;rden wir merken, denn hier gibt es Lichtschranken, die uns anzeigen, ob jemand raus- oder reinkommt\u201c, sagte der Sprecher und f&#252;hrte den Kindern direkt vor, wie das funktioniert. Dann kam, womit wohl keiner rechnete. Ausgerechnet das Verpackungsmaterial war beinahe interessanter als die technischen Ger&#228;te, die damit eingewickelt werden. Unter lautem Knallen zertraten die Kinder Luftpolstertaschen, als g&#228;be es nichts sch&#246;neres. Man kann es ihnen nicht ver&#252;beln, schlie&#223;lich macht das nochmal so viel Spa&#223;, wenn dabei ein lautes Dr&#246;hnen durch das Lager schallt.<\/p>\n<p>In der Produktionsabteilung war es aber nochmal spannend. Alexander Buchheim erkl&#228;rte, wie Festplatten funktionieren, wozu der Computer einen Prozessor braucht und wie die Hauptplatine mit dem Rest des Rechners verbunden wird. \u201eOhje, so viele Anschl&#252;sse. Woher wissen denn die Arbeiter, wo was hin muss?\u201c, kratzte sich Michael am Kopf. Dass das Ganze dann doch nicht so schwer ist, erfuhren die Kinder dann am praktischen Beispiel. Reparatur-Leiter Steffen H&#246;lzel zerlegte kurzerhand sein Notebook und lie&#223; den \u201eNachwuchs\u201c etwa den Speicher und Geh&#228;useteile montieren. Besonders Sebastian interessierte sich sehr daf&#252;r. \u201eIch schraube und t&#252;ftle gern rum, kann mir vorstellen, so was sp&#228;ter mal beruflich zu machen\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>F&#252;r Sozialarbeiter Mike Sch&#252;ssler war der Tag ebenso erfolgreich. \u201eWir wollen Kindern die M&#246;glichkeit geben, mal in echte Unternehmen reinzuschnuppern und selbst Fragen zu stellen. Das ist ein Weg der Bildungsarbeit, der erfolgreicher ist, als wenn wir versuchen, Grundlagen zu vermitteln.\u201c<\/p>\n<p><em>Erschien am 13.07.2007 in der Leipziger Volkszeitung<\/em><\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fwww.danielgrosse.com%2Fblog%2Fluftpolster-und-prozessoren-schueler-besuchen-lintec%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taucha. Wie es in einem Technologie-Unternehmen zugeht, durften am Montag dieser Woche f&#252;nf Kinder aus der Grundschule am Rosenweg in Delitzsch erfahren. Die Dritt- und Viertkl&#228;ssler waren zu Gast bei Lintec in Taucha. 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